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Nicht nur immer Gefälliges aufführen

Theatersommerchef Werner Auer empfiehlt nicht nur ausgetretene Pfade zu verfolgen

ST. PÖLTEN/BÖHEIMKIRCHEN (wp). Der Böheimkirchner Veranstalter Remigius Rabiega, der nicht zuletzt wegen seines Clinches mit der Stadtverwaltung St. Pölten in die Bezirksblätter-Schlagzeilen geriet, lässt sich nicht aufhalten. Nun hat er NÖ-Theaterfestchef Werner Auer und seine Musicalmania-Show – einem Wettstreit der Musicals – verpflichtet (siehe Veranstaltungsseite). Auer zeigt sich begeistert vom Engagement des Newcomers: „Solche umtriebigen Leute, die nicht nur auf die eigenen Tasche schauen, sondern die Kultur im Blickpunkt haben“, so Auer. „Wenn man etwas weiterbringen will, muss man sich spezialisieren, denn der Kultur markt in Niederösterreich ist schon recht voll.“ Dem Theatermacher, der es erst mit den Staatzer Festspielen zu großer Bekanntheit brachte, empfiehlt in Niederösterreich auch Kunst „abseits vom Mainstream zu machen“. „Kultur hat einen einen Auftrag! Nur Musikantenstadl oder ähnliches wäre für das Land und die Menschen nicht gut. Es kann ruhig auch einmal etwas Schwerverdauliches und zum Nachdenken Anregendes sein. Wichtig dabei ist natürlich die finanzielle Absicherung, etwa durch gute Sponsoren.“




 
Rathausposse: Magistrat untersagte Auftritt von Heilbutt & Rosen


Polizei musste im Auftrag des Magistrat Veranstaltung unterbinden

ST. PÖLTEN/OBER-GRAFENDORF (wp). Verzweiflung, Wut und Ärger machten sich vergangenen Dienstag bei Neo-Kultur-Veranstalter Remigius Rabiega breit. Per Mail wurde ihm vom St.Pöltner Magistrat mitgeteilt, dass sein bereits im Februar angemeldeter Auftritt von Heilbutt & Rosen-Mann Helmuth Vavra in der Kulturhalle Wagram behördlich untersagt wird. Einspruch war keiner möglich. Ein weiteres, amtliches Schreiben erreichte ihn per Post, eingeschrieben am Tag der Veranstaltung. Und der Magistrat fackelte auch nicht lange und schickte sogleich auch die Polizei los, um vor Ort die Sache zu exekutieren. Kurzerhand musste die Veranstaltung nach Ober-Grafendorf verlegt werden, wo ihm Bgm. Handlfinger (SP) spontan „Asyl“ gewährte.
„Ich war völlig aus dem Häuschen,“ zeigt sich Rabiega gegen-
über den Bezirksblättern entsetzt. „Ich verstehe das nicht: Sowohl Finanz-, als auch Kulturabteilung im Rathaus wussten Bescheid, ich musste ja auch die Tickets amtlich lochen lassen.“
„Herr Rabiega mag die Veranstaltung bei den Kollegen in der Kultur- und Finanzabteilung angekündigt haben, aber bei mir hat er sie nicht angemeldet“, versteht Martin Frischmann von der Bezirksverwaltungsbehörde die Aufregung nicht.

Interne Kommunikationsschwächen
„Ja bitte, wird denn zwischen den einzelnen Rathausabteilungen nicht kommunziert?“ fragt Rabiega entgeistert ob der etwas eigenwilligen Haltung im Rathaus.
„Aus unserer Sicht ist alles ordnungsgemäß abgelaufen, von unserer Seite gab es keinen Einwand“, erklärt Wolfgang Kronawetter von der Kulturabteilung. Es sei das erste Mal, dass sich ein derartiger Fall ereignet, so der Beamte. – Man könne ihm vielleicht den Vorwurf machen, dass er die Information über die Veranstaltung nicht weitergegeben hätte.
Verpflichtung zur Weitergabe der Anmeldung bestehe aber nur bei Gewerbebehörden, klärt Frischmann auf: „Wir melden das an die Arbeiter- und Wirtschaftskammer, die Bundespolizei und an andere involvierte Abteilungen des Rathauses.“ Ob der bereits ebenfalls angemeldete, von Rabiega in St. Pölten für 27. April organisierte Auftritt von Kabarettisten Thomas Stipsits stattfinden dürfe? „Das ist ein laufendes Verfahren, das ist noch nicht geklärt“, tönt es aus dem Rathaus. „Also mir ist das Warten bis zur Entscheidung der Bürokraten zu blöd. Ich verlege die Veranstaltung von St.Pölten nach Obergrafendorf.“


KOMMENTAR
Ein Rathausakt der zum Wiehern ist

Nach verflogenem Ärger begann das große Lachen über den Amtsschimmel der aus dem St. Pöltner Rathaus lauthals wieherte. Er untersagte via Mail zwei Tage vor dem Kabarettabend in der stadteigenen Kulturhalle Wagram den Auftritt von Heilbutt&Rosen-Chef Vavra. Und das, obwohl Veranstalter Remigius Rabiega die Sache bereits vor Monaten in der Kulturabteilung angemeldet hatte. Unterschiedliche Rechtsauffassungen und mangelnde Kommunikation dreier Rathausabteilungen ließen die Vorstellung in der Landeshauptstadt platzen und zwangen zum Ausweichen nach Ober-Grafendorf. Dass etablierte Kulturplatzhirsche über den verlängerten Arm des Magistrats den neuen unliebsamen Konkurrenten in der Stadt Remigius Rabiega in die Schranken weisen wollten, ist natürlich ein Gerücht. Aber dass der Magistrat einen hochmotivierten Veranstaltungs-Newcomer, der in den letzten Monaten hochkarätige Stars in die Stadt brachte, wenige Stunden vor einer Veranstaltung derartige Prügel vor die Füße wirft, ist gelinde gesagt ein Skandal.

Quelle: Bezirksblätter

 
Nicht komisch! - Veranstalter musste "auswandern"


Wenig zu lachen hatte „bestmanagment“ Betreiber Remigius Rabiega, als er via Mail von der Veranstaltungs-Behörde eine Absage für sein Event erhielt. Aufgrund eines Fehlers bei der Anmeldung, wurde die Veranstaltung „Vavras Bettgeschichten“ der Gruppe Heilbutt & Rosen am 12. April im Kulturhaus Wagram nicht genehmigt.

Pikantes Detail: Rabiega, der mit der Kulturabteilung des Magistrats eng kooperierte und die Veranstaltung bereits im Jänner bekannt gab, erhielt diese Hiobsbotschaft am Dienstag, 10. April knapp vor 16 Uhr. Der schriftliche Bescheid trudelte erst am Donnerstag vormittag, also wenige Stunden vor Beginn der angekündigten Veranstaltung, ein. Eine bereits am Mittwoch gestartete Anfrage, wie das Event denn noch "zu retten" sei, blieb erfolglos.

Als für Rabiega auch gegen Donnerstag Mittag keine Lösung des Problems in Sicht war - der zuständige Beamte weilte auf Urlaub - musste er auf eigene Faust handeln: „In meiner Not habe ich mich an den Bürgermeister von Obergrafendorf, Rainer Handlfinger gewandt. Als dieser beim Versuch zu intervenieren auch scheiterte, bot er mir sofort die Pielachtalhalle der Gemeinde an. Und auch das Busunternehmen Datzinger zeigte viel Verständnis und organisierte in Kürze ein Shuttle-Service von Wagram nach Obergrafendorf“.

Die erstaunten Besucher der Veranstaltung nahmen es mehr oder weniger gelassen. Ob ein ähnliches „Zusatzprogramm“ rund um Kulturveranstaltungen auch zukünftig „typisch St. Pöltnerisch“ sein wird, möchte sich Rabiega nicht ausmalen. „Ich denke, hier müssen wir im Sinne des beidseitigen Images bemüht sein, ein solch ungewolltes „Kabarett“ zu vermeiden."

Quelle: stplive.at

 
Kabarettist Vavra: Zeit reif für neue Parteien


"Das Bürgertum driftet weg", "Pröll und Häupl lassen sich nicht in die Suppe spucken", "die Grünen sind kindisch" – der Künstler nimmt sich im Gespräch mit den Bezirksblättern kein Blatt vor den Mund.

ST. PÖLTEN (wp). „Mit Sorge erfüllt mich, dass der Mittelstand und das Bürgertum aufgrund der Schwäche der ÖVP abstirbt und entweder weit nach rechts oder links abdriftet“, meint der Mastermind der Kabarettgruppe Heilbutt und Rosen Helmut Vavra. „Das bedeutet, dass viele fürchterlicherweise Strache wählen werden, oder überhaupt nicht zur Urne gehen“, so Vavra. Er glaube, dass die Zeit reif für eine neue Parteienlandschaft wäre. „Es wäre nicht schlecht, gebe es neben der SP noch eine weitere Linkspartei und auch die ÖVP, die zu einer Every-Darlingspartei verkam, eine vernünftige Konkurrenz bekommt“, meint der Künstler. Mit den Grünen täte er sich derzeit schwer: „Die sind mir ein bissl zu kindisch. Die sind nie aus der Uni rausgekommen. Sie sind lieb, aber nicht ernst zu nehmen.“ Als Künstler dürfe er durchaus politisch sein, denn „Kabarett ist ja im Grunde eine Art von Politik“. Er freue sich darauf, nach St. Pölten zu kommen. Was er vom NÖ-Landeshauptmann hält: „Pröll und Häupl, das sind zwei Landesfürsten, die sich ähneln. Beide kochen ihr eigenes Süppchen, in das sie sich nicht hineinspucken lassen. Sie sind die wahren Chefs der Partei, das gefällt den Leuten.“ Vavra wird am 12. April im Kulturhaus Wagram mit seinem neuen Programm in St. Pölten landen. (Siehe Wann & Wo?).

Quelle: Bezirksblätter

 
Viktor Gernot & his best friends - heizten ordentlich in Ober-Grafendorf ein

Viktor Gernot & his best friends machten Station am Eingang des Pielachtals - in Ober-Grafendorf

Da ist Veranstalter Remigius Robert Rabiega wahrlich ein Glücksgriff gelungen: Denn Vollblutentertainer Viktor Gernot und seine "Best Friends" heizten dem Publikum in der Ober-Grafendorfer Pielachtalhalle gewaltig ein.

Unter dem Motto "Besame Muchos" gab es vergangene Woche ein wahres Feuerwerk an amerikanischen Standards mit den unverwechselbaren Arrangements von Viktor Gernot.

Unter anderem gesichtet: Ober-Grafenorfs Bürgermeister Rainer Handlfinger und Hauptsponsor Wolfgang Schirmmaier.                                                                        Fotoserie: www.meinbezirk.at

Quelle: Bezirksblätter


 
Viktor Gernot im Interview: "Das Wesentliche finden"

Viktor Gernot spricht im Interview über Jammertäler, St. Pölten und den „Charismatiker“ Erwin Pröll.

ST. PÖLTEN/OBER-GRAFENDORF (wp). Als Wut- oder Mutbürger wie andere seiner Kollegen würde sich Viktor Gernot, der am 22. März einen von Remigius Rabiega organisierten Autritt in Ober-Grafendorf absolvieren wird, nicht sehen. Aber: „Angesichts der allgemeinen Orientierungslosigkeit in der Welt kommen einem schon die Wahrheiten abhanden“. Die Menschen müssten sich „wieder auf das Wesentliche, das Zwischenmenschliche, das Partnerschaftliche und Unmittelbare konzentrieren“, so der Künstler im Exklusivinterview mit den Bezirksblättern.

Auch sollte jeder Bürger wieder „mehr seine Verantwortung wahrnehmen, und nicht darauf warten, dass sie ihm von einer Institution abgenommen wird“. Allerdings sollte man sich auch eingestehen, „dass man nur als kleines Rädchen mitgestalten“ könne. In seiner Show will Viktor Gernot versuchen, die Leute aus den „Jammertälern“ zu führen und gegebenenfalls aus der Alltags-Lethargie aufrütteln. Von der Politik wünscht er sich „mehr Ehrlichkeit“ und von den Journalisten und den Medien, dass sie Kontrollorgane im Staat sind.

Mit St. Pölten verbindet der Entertainer viele Auftritte, etwa in der Bühne am Hof oder im Festspielhaus. Aber auch „die traumatische Erfahrung mit der Stellungskommission des Bundesheeres“, so der Star augenzwinkernd. Zu Erwin Pröll meint: „Er ist ein Charismatiker. Es muss einen Grund haben, dass er der Platzhirsch in NÖ ist.“

Quelle: Bezirksblätter

 
Interview mit Bestmanagement - St. Pölten Live

Eigentlich kommt der Eventmanager Remigius Rabiega aus der Sozialbranche. Daneben, sozusagen als natürlichen Ausgleich, hat er sich immer schon für Kultur interessiert, allem voran für gutes Kabarett. Dieses konnte sich in St. Pölten noch nie richtig etablieren, meint Rabiega und spricht hier stellvertretend für namhafte Kabarettisten wie Weinzettl, Rudle oder Düringer. „St. Pölten bringt immer wieder tolle Veranstaltungen, aber gerade beim Kabarett fehlt mir die Kontinuität“, so Rabiega. Nachgefragt haben nicht nur Interessierte des Genres, sondern auch die Künstler selbst und bewegten Rabiega diese Lücke zu schließen.

Drei Jahre nach Gründung seiner „bestmanagement“ Agentur kann sich St. Pölten und sein Umfeld über ein buntes, hochkarätiges Veranstaltungsprogramm made by Rabiega freuen. Warum im Vergleich so wenige Veranstaltungen in der Landeshauptstadt, umso mehr in der Peripherie stattfinden erklärt Rabiega mit dem Fehlen der geeigneten Location. „Ein Viktor Gernot beispielsweise füllt einen Saal mit 500 bis 600 Plätzen“, erklärt der Manager. „Das Kulturheim Wagram ist hier zu klein, ein VAZ wiederum viel zu groß, den Stadtsälen fehlt ein geeigneter Backstagebereich für die Künstler“, schildert Rabiega sein Dilemma.

Ersatz hat er in der Pielachtalhalle in Obergrafendorf gefunden, die für ein geeignetes Ambiente und eine tolle Kooperation sorgt. „Am Land stehen eine Menge Menschen hinter meinem Programm und schätzen und unterstützen mein Engagement“, freut sich Rabiega und hofft eine ähnliche Resonanz auch in der Landeshauptstadt erzeugen zu können.

Quelle: stplive

 
Sozialkritiker, Kabarettist und Sänger Gerold RUDLE und Musiker Markus MARAGETER LIVE in Böheimkirchen

ST. PÖLTEN (wp). Nachdenklich und äußerst sozialkritisch bewegten sich Gerold Rudle und Markus Marageter als Duett auf den Böheimkirchner Bühnenbrettern und zogen dabei das Publikum in ihren Bann. Der egoistische Zeitgeist bekam dabei sein Fett ab. Vor allem aber die durchaus ansprechenden Musikeinlagen müssen hervorgehoben werden. Sie waren es, die den Abend trugen. Veranstalter Remigius Rabiega und Franz Höfler von „bestmanagement“ freuten sich über den Erfolg und das volle Veranstaltungszentrum. Unter den Gästen: Bgm. Helmut Gabler, Kabarettistin Elli Colditz, die Unternehmer Christoph Reisinger und Dali Skoric, Martina Saller und Siegfried Schmeisser, sowie Bezirksblätter-Mann Christian Schobesberger, Ikonenmalerin Susanne Zeiler, Floristin Ulrike Minichshofer, „Volksbankerin“ Martha Strasser.

Quelle: Bezirksblätter

 
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